Species


(Trichia (T.) villosa): Zur Autorschaft vgl. Falkner (1991: 98, 104).
Gittenberger & Neuteboom haben als Arbeitshypothese zur Diskussion gestellt, ob Trichia (T.) alpicola Eder 1921, die als westalpine Variante oder Kleinform von T. villosa beschrieben wurde, als eigenständige Art aufgefaßt werden kann (Gittenberger & Neuteboom 1991: 247-250). Nach Turner (in litt.) ist dies nicht möglich, da im Bereich aufgelöster Wälder der montanen und subalpinen Höhenstufen alle Übergänge von der normalen Tieflagenform (Gehäusedurchmesser 13-15 mm) bis zur Hochlagenform der Alpweiden (Gehäusedurchmesser 7-10 mm) vorkommen. Je kleiner das Gehäuse, umso kürzer sind die periostrakalen Haare, die im übrigen bei jeder Gehäusegröße gänzlich fehlen können. Die für Trichia villosa typischen welligen Spirallinien oder -runzeln sind bei den alpinen Kleinformen ebenfalls vorhanden. Auch der Genitalapparat zeigt bei beiden Formen große Übereinstimmungen, wie schon Eder in seiner Originalarbeit nachgewiesen hat (Eder 1921). Alpine Kleinformen samt Übergängen zur typischen Tieflagenform sind in verschiedenen Gebieten der West- und Ostalpen verbreitet. [T]